Vita


© Tatjana Dachsel
© Tatjana Dachsel

Die Mezzosopranistin Karina Repova wurde 1994 in Lettland geboren. Nach ihrer Gesangsausbildung bei Raphael Schwarzer nahm sie ein Jungstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin auf. Ab April 2013 studierte Karina Repova Gesang/Musiktheater bei u.a. Prof. Albert Pesendorfer an der Universität der Künste Berlin, wo sie im Herbst 2018 den Master Oper absolviert.

 

Als Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs 2014 der Kammeroper Schloss Rheinsberg debütierte sie im Rahmen des Festivalsommers als 3. Dame in Mozarts Zauberflöte.

 

2015 war sie als 3. Blumenmädchen in einer bearbeiteten Kinderopernfassung von Wagners Parsifal im Rahmen der Bayreuther Festspiele engagiert. Noch im selben Jahr wurde sie mit dem Nachwuchspreis des VI. Internationalen Gesangswettbewerbs Grandi Voci in Salzburg ausgezeichnet.

 

Ihre Tätigkeit als Konzert- und Liedsängerin führte sie bereits an zahlreiche - auch zeitgenössische - Festivals, wie dem Mozartfest Würzburg, der Klangwerkstatt Berlin und den Zepernicker Randfestspielen, sowie an renommierte Häuser wie das Konzerthaus Berlin, die Deutsche Oper und die Berliner Philharmonie. Einen Höhepunkt bildete hierbei unter anderem die Uraufführung des Werks „Drei Gedichte nach Nelly Sachs“ des Komponisten Wolfgang Rihm, die sie gemeinsam mit dem Pianisten Prof. Axel Bauni 2016 in der Freien Akademie der Künste in Hamburg darbot.

 

Im Sommer 2016 war Karina Repova beim anerkannten Festival "Rossini in Wildbad" zweifach engagiert: Als Gualtiero in der Welterstaufführung der Oper "Il Conte di Marsico" von G. Balducci, ebenso wie als Isolier in Rossinis "Le Comte Ory". Für ihre Leistung wurde sie mit dem dortigen Internationalen BelCanto Preis ausgezeichnet.

 

2017 folgten Engagements an die Staatsoper Hamburg als 2. Dame in der Zauberflöten- Neufassung "Erzittre, feiger Bösewicht!" von J. Harneit in der Regie des Intendanten Georges Delnon und der musikalischen Leitung von Kent Nagano, die im Sommer 2018 auf Gastspiel ans Shanghai Grand Theatre ging. Daraufhin übernahm sie ein Probencover als 3. Blumenmädchen an der Staatsoper Hamburg für die Neuproduktion "Parsifal", wodurch sie mit dem Regisseur Achim Freyer zusammenarbeiten konnte. Nach ihrem Debüt als Hexe in Humperdincks "Hänsel und Gretel" bei der Schlossoper Weikersheim unter der musikalischen Leitung von Patrick Lange, kehrte sie erneut an die Staatsoper Hamburg für die Uraufführung von "Das Floß" zurück.

 

Ihren Masterabschluss an der UdK Berlin wird sie als Concepcion in Ravels "L'heure espagnol" in der Regie von Frank Hilbrich ablegen.

 

Ab der Spielzeit 2018/19 ist sie Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein.

 

Im Berliner Konzertraum ist sie nochmals im Oktober 2018 mit Janáceks "Glagolitische Messe" und Kodálys "Te deum" in der Philharmonie, sowie im Februar und Juni 2019 im Konzerthaus und der Philharmonie mit Mahlers 8. und Rossinis "Petite Messe Solennelle" zu hören.